Dieser Blogg ist politisch liberal und verfolgt kein Meinungsbildungsintersse. Er möchte den Diskurs öffnen. Beiträge sind immer willkommen unter stoerfaktor. performancekollektiv@gmail.com
Liebe SlämSchläm-Redaktion, ich fand es ja immer bekloppt , was Marina Abramovic mit ihrem Körper angestellt hat. Das ist doch keine Kunst. / Über so etwas sollte man einfach drüberfahren Der Hungerstreik von Janik Hauser, von dem ich über die Schäbige Zeitung erfahren habe, ist etwas aber etwas anderes. Er geht tiefer. Ist irgendwie dem politischen Tagesgeschäft entrückt, aber gerade deshalb emergent politisch. Aber ich muss von vorne anfangen! Die Anordnung Die Anordnung ist denkbar einfach. Da sitzt ein junger Mann im Anzug vor einem baufälligen Theater. Er ist angekettet und verweigert jegliche Nahrung "außer Kaviar vom Fürsten höchstselbst". Er möchte erst wieder unter die "Überessenen" zurückkehren, wenn "ihm und der bunten Menge das Hoftheater aufgesperrt wird". Er trägt ein schwarzes Sacco und Feinrippshirt. Er schaut gleichmütig in die vor ihm liegende Fußgängerzone und zeigt ansonsten keine Regung. Manchmal hört man im Hintergrund einzelne So...
In ihrer Doktorarbeit hat sich Leonie Otto mit der Debatte zu „Denken im Tanz“ auseinandergesetzt. Und dies am Beispiel der Choreographien von Laurent Chétouane, Philipp Gehmacher und Fabrice Mazliah bzw. der Forsythe Company untersucht. Aber „Denken im Tanz“ – ist das nicht ein Widerspruch? Warum also gerade dieses Thema? Und was verbirgt sich hinter dieser Debatte, will ich wissen. „Seit Anfang der 00er Jahre wurde es zu einem großen Thema in der Tanzwissenschaft. 2006 gab es beispielsweise
Antiker Mime (Gold auf Siebdruck) Abb.1: Embodyment EmPOWERment Brechtvorhang (Reproduktion) Textsorte: Marginalien zu Nuran David Calis oder ich weiß mal wieder NICHTS (versüßt mit unredigierten Egozentrismen nach Maries Rezept am 1. Feb.) Liebe Marie Schw., so einfach und klar hätte ich es nicht formulieren können: Nuran david Calis hatte uns gegenüber bei dem Frankfurter Positionen Extra-Interview im Mousonturm gemeint, er wolle seine Figuren, auch die verlorenen Söhne, ernst nehmen, nicht nur karrikieren. Er ging sogar weiter, und meinte: Mein Stück soll fragen: was, wenn die Recht haben? (Wer sind die? Diejenigen Konvertiten, die den Wertemaßstab von hier (in diesem Fall: Deutschland) ablehnen, die auf Familie, Solidarität, Fasten, Geschlechtertrennung in Moscheen bestehen, Anmerkung der Re(d)aktion) Dieses Vorgehen wird von zwei Seiten gründlich torpediert (Her Callis, Sie selbst waren der Regisseur, fiel Ihnen das schlicht nicht auf...
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