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on equality

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 Ein mE nach kluger Philosoph der Zeitgeschichte hat einmal gesagt:  "In gerade hippen Diskursen über Abbau von Diskriminierung im Alltag wird oft die Formulierung verwendet, man solle den Gruppen, deren Lebensrealität man nicht kennt doch erst einmal zuhören . Mich irritiert das ein wenig. Denn ungeachtet dessen, dass es natürlich entwürdigend ist, zum verstummen gebracht zu werden, wenn man etwas vorbringen will, was mit den eigenen Lebensgrundlagen zu tun hat, darf man nicht vergessen, dass ein Rederecht als solches noch nicht nährt . Viel wichtiger ist doch, und das wird, wie ich vermute, gerade aus strategischen Gründen kleingeschwiegen, vor wem man sich äußern darf, zu welchen Fragestellungen , in welcher Art und Weise , und ob meinen Worten dann ein appellativer Charakter zugestanden wird."   Daran fühlt sich vielleicht so manch einer erinnert, der oder die* in letzter Zeit bei einem Konferenzmeeting teilgenommen hat. Von Rededominanz ist dort mitunter gerne die...

on attention II - Replik auf THEATER KANN DAS

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Prolog These Behauptungen machen die behauptete Tatsache zwar in gewisser Hinsicht wahrer, wie wir bezüglich Donald Trump gesehen haben (freilich insofern Wahrheit, wie häufig in den Geisteswissenschaften weniger als essentieller Begriff sondern eher als intersubjektiver Kampf angesehen wird, Schlachtfeld der Epistemologie). So entstehen qua Sprechakt afrikanische Staaten, Wahlbetrug wo tatsächlich nur eine Wahl war und Alternativlosigkeiten (Mauerbau) wo eigentlich eine Wahlmöglichkeit bestünde. Behauptung statt Diskurs. Aber fraglich bleibt wie lange diese provisorische Wahrheit aus Begeisterung oder Empörung (das kann man beliebig permutieren) die Beteiligten* glücklich macht. Wie lange die Freude reicht über die sprachlich hergestellte Potenz und wann es einen nach neuer Selbstvergewisserung dürstet. These Unbestimmte Slogans geben einem bestimmten Auftreten das nötige Understatement. "Wir schaffen das" ist in gewissen Kreisen als deutlich zu hemdsärmelig angesehen. Es ...

on attention

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Aufmerksamkeit ist eine Ware. Das zumindest behauptet Georg Franck  Was heißt das für mich? Jede Sekunde, die Ihr meinem Blog von Eurer Lebenszeit schenkt, ist ungeheuer viel Wert. Google, Twitter, Instagram würden dafür einiges an Barem liegenlassen. Dieses Eigentum, Eure ungeteilte Aufmerksamkeit, wie sollte es anders sein, verpflichtet. Ich werde daher nicht mehr, wie letzthin geschehen, irgendwelche dahergelaufenen Gastautoren ihre halbgaren Thesen hier verbreiten und verbreitern lassen. Denn das ist ja was effektiv passiert, wenn man auf Twitter geht, oder sich Gastautoren wie L.K ins Boot holt: Viel Sprache, viel Effekt auf wenig Inhalt (d.h Argumente und intersubjektiv verwertbare Begriffe). Ich habe den Fehler gemacht, den die SZ-Online Redaktion schon in den 2000ern unter großen Buhrufen wiederrufen hat, als sie für bestimmte Artikel die Kommentarspalten geschlossen hat. Denn es kommt einfach ganz viel hasserfüllte Kackbrühe dabei raus, wenn man das plebejische Geschwätz g...

Error404

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Error 404

smash patriarchy now! / Editorial

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Manchmal muss man viel schreiben, manchmal fast gar nichts. Weil die Sprache und das Sprechen vielleicht ein Korrektiv sind, für eine Welt die eine andere Ansicht verdient.  Aber es gibt auch Momente, wo man keine Filmkritiken schreiben sollte, wenn schon alles gesagt ist. Deshalb muss man nur empfehlen das anzusehen, was da schon vertreten wurde. Go for it ! Investigativjournalismus+trash+feminismus als Gruselformat+Weltuntergangsszenario Es kann nichts politischeres und brandaktuelleres geben

on toxic association

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Gastbeitrag von Feuilleton-Praktikant Roland Thomas    "Was ist links? Was heute als links gilt, hat mit den traditionellen Anliegen linker Politik oft nicht mehr viel zu tun. Statt um soziale Ungleichheit, Armutslöhne und niedrige Renten drehen sich linke Debatten heute oft um Sprachsensibilitäten, Gendersternchen und Lifestyle-Fragen . " Die linken Parteien sind Akademikerparteien geworden. Thomas Piketty weist das ja in seinem neuesten Buch sehr anschaulich nach. Ob USA, Osteuropa oder Westeuropa, es ist überall der gleiche Trend: Anders als noch in den Fünfziger- und Sechzigerjahren sind es nicht mehr die Benachteiligten, sondern die Bessergebildeten und tendenziell auch die Besserverdienenden, die links wählen.  " S. Wagenknecht Kriegen wir das hin, von dieser Analyse eine Parallele zu ziehen zu der Kunstaktion der sog. Frankfurter Hauptschule ?  https://www.monopol-magazin.de/beuys-werk-oberhausen-verschwunden?fbclid=IwAR2HtYy2BTHa0CGw1sSnoQLnDhnNspck5-6qDdS-N...

Memes: Seehofer

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