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Über Vermietern II (für Jana 100)

 Diese Vermieterin. Schwer über sie zu schreiben. Sie entzieht sich immer. Und das ist auch richtig so.  Was soll da ein männlicher Autor anrichten, der obsessiv die dinge ordnen will? Der gehört und gesehen werden will. Denn das ist die Krux. Gehört werden reicht ihm nicht. Er möchte selbst vorkommen in der Schmierenkomödie. Aber eine Sache weiß ich. Ich weiß um ihre Idee mir dem Glockenspiel. Heißt das so? Diese Spieluhren, die Kinder bekommen. Ich vermute, was die Vermieterin an der Spieluhr so angetan hat ist folgendes: Jeder Metallstab steht für ein potentielles Erlebnis, das Laut klingt. Eine Erfahrung, die das Leben bereichern kann. Es fühlbar machen. Es war an einem Novembertag, als die Vermieterin verdonnert wurde, Lampen und Nippes aus der Wohnung ihrer Mutter auf den Dachboden zu tragen. Dort wo sprechende und schweigende Objekte koexistieren. Doch in der Schachte neben den Gerichtsakten (Unterhaltssachen!) -- ein profanes Stück pappe mit einem Umzugsunternehmen dar...

ÜBER Ahnen

  Ich bin Poststrukturalist genug liebe Maschine, dass ich weiß, dass ich über Roland Barthes und über Bayonne reden muss, wenn ich über Houellebecq reden will, dass ich den Impuls unterdrücken muss, wieder über die Politik in Sigmaringen abzulästern, wie sie die Panzer Rollen lässt, und von TEAM spricht als wäre es ein Akronym aus der Unternehmensberatermaschinerie (ist es wahrscheinlich auch, denn was ist die Chat-Maschine anderes als ein riesiges Unternehmensberater-Ungeheuer, eine Dirne, die wirklich jeden befriedigt mit ihrer Dopaminspritze, selbst den einarmigsten Banditen....) Ich muss mich raffen und den Ringblock hernehmen, den mir die GEMA geschenkt hat und die Notizen hervorkramen, die ich mir auf dem Schoß gemacht habe, als wir mit dem VW-Bus durch die Dordogne getuckert sind (nein, ich erzähle jetzt nicht von Sex, den ich vielleicht mal hatte, vielleicht hatte ich auch nie welchen, das müsst ihr nicht wissen, um mich zu kennen, ihr kennt meine Texte, ihr 167 Leser:inne...

ÜBER Frankreich (1)

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 Ich bin Poststrukturalist genug liebe Maschine, dass ich weiß, dass ich über Roland Barthes und über Bayonne reden muss, wenn ich über Houellebecq reden will, dass ich den Impuls unterdrücken muss, wieder über die Politik in Sigmaringen abzulästern, wie sie die Panzer Rollen lässt, und von TEAM spricht als wäre es ein Akronym aus der Unternehmensberatermaschinerie (ist es wahrscheinlich auch, denn was ist die Chat-Maschine anderes als ein riesiges Unternehmensberater-Ungeheuer, eine Dirne, die wirklich jeden befriedigt mit ihrer Dopaminspritze, selbst den einarmigsten Banditen....) Ich muss mich raffen und den Ringblock hernehmen, den mir die GEMA geschenkt hat und die Notizen hervorkramen, die ich mir auf dem Schoß gemacht habe, als wir mit dem VW-Bus durch die Dordogne getuckert sind (nein, ich erzähle jetzt nicht von Sex, den ich vielleicht mal hatte, vielleicht hatte ich auch nie welchen, das müsst ihr nicht wissen, um mich zu kennen, ihr kennt meine Texte, ihr 167 Leser:innen...